KI-generierte Bilder: Wie wir für yasu ohne Fotoshooting professionellen Social-Media-Content erstellen
Dieser KI-Workflow liefert Fotostudio-Qualität ganz ohne Fotostudio – bei 90 % weniger Kosten und 80 % weniger Produktionszeit!
von Lara
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27. October 2025
27.10.2025
1. Virtuelle Models erstellen
Mit einer KI generieren wir konsistente virtuelle Models für die Marke. Der Vorteil gegenüber traditionellen Model-Agenturen: Die gleichen Gesichter bleiben über alle Kampagnen hinweg erhalten und schaffen Markenwiedererkennung.
Vorteile virtueller Models:
Konsistente Brand-Identität über alle Kampagnen
Keine Model-Releases oder Lizenzkosten
Unbegrenzte Verfügbarkeit für neue Produktlinien
2. Outfits stylen und Posen definieren
Im zweiten Schritt hauchen wir den Models Leben ein. Mit einer KI positionieren wir sie in natürlichen, dynamischen Posen und kleiden sie in trendige Basis-Outfits ein, die den yasu-Stil repräsentieren.
In diesem Schritt definieren wir:
Posen: Stehend, lässig angelehnt, in Bewegung
Outfits: Streetwear-Looks, die zu Mützen und Schals passen (Oversized-Pullover, Jacken, lässige Hosen)
Styling: Accessoires wie Taschen oder Sonnenbrillen für zusätzliche Authentizität
Setting: Neutrale Studio-Hintergründe oder Urban-Environments
Der Clou: Diese Basis-Bilder sind bereits so hochwertig, dass sie allein als Content funktionieren würden. Aber sie sind vor allem die perfekte Leinwand für Schritt 3.
Diese Models wurden komplett mit KI generiert – inklusive Outfits, Posen und Studio-Hintergrund. Sie bilden die Basis für die Produktintegration.
3: Yasu-Produkte nahtlos integrieren
Wir fügen die yasu-Mützen und -Schals nahtlos in die bestehenden Szenen ein. Durch präzises Inpainting und detaillierte Prompts wirken die Produkte, als wären sie von Anfang an Teil des Shootings gewesen.
Das Ergebnis: Produktfotos, die von professionellen Studio-Aufnahmen fast nicht zu unterscheiden sind – in einem Bruchteil der Zeit und zu einem Bruchteil der Kosten.
Aufbauend auf unseren consistent characters arbeiten wir inzwischen auch mit consistent and interacting characters. Also mehreren wiederkehrenden Figuren, die nicht nur gleich aussehen, sondern auch miteinander interagieren.
Dadurch wirkt der Content lebendiger und erinnert mehr an ein echtes Shooting, bleibt aber genauso flexibel und skalierbar wie reine Einzelassets. Besonders für Marken, die ein durchgängiges Gefühl transportieren wollen, ist das ein großer Mehrwert.
4. Upscaling für Web-Qualität
Als finalen Veredelungsschritt nutzen wir Image-Upscaling-Tools, um aus den generierten Bildern hochauflösende Dateien zu erstellen, die für jedes Medium geeignet sind:
Social Media: Instagram, TikTok, Pinterest in optimalen Auflösungen
Website: Hochauflösende Produktseiten und Banner
Print: Lookbooks, Flyer, Poster
Ads: Performance-Marketing auf allen Plattformen
Teaser: Was als Nächstes kommt
Der nächste Schritt steht schon in den Startlöchern: KI-generierte Produktvideos. Wir testen aktuell erste Motion-Sequenzen, in denen die virtuellen Models nicht nur posieren, sondern sich realistisch bewegen. Die Ergebnisse sind schon jetzt vielversprechend – noch nicht perfekt, aber definitiv ein Vorgeschmack darauf, wie dynamisch Fashion-Content in Zukunft produziert wird. Bald mehr dazu.
Fazit: Ein Wendepunkt für (noch) kleine Fashion-Brands
Der yasu-Case zeigt einen fundamentalen Shift in der Fashion-Branche: Die Produktionskosten für professionellen Content sind nicht mehr die Eintrittsbarriere, die sie einmal waren. Was vor zwei Jahren noch undenkbar schien, ist heute Realität – hochwertige Produktfotos und Videos ohne Fotoshooting, Models oder Location-Miete.
Was das langfristig bedeutet
Diese Entwicklung geht über Kosteneinsparung hinaus. Sie verändert, wie schnell Brands auf Trends reagieren können, wie flexibel sie verschiedene Märkte ansprechen und wie kreativ sie experimentieren dürfen. Wenn der Content nicht mehr der limitierende Faktor ist, können sich Gründer auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Produkt, Kunden und Markenaufbau.
Für etablierte Brands bedeutet es, dass ihre Content-Budgets anders eingesetzt werden können – strategischer, zielgerichteter. Vielleicht ein echtes Shooting für die emotionale Hauptkampagne, während der tägliche Social-Media-Bedarf effizient mit KI gedeckt wird.
Wir schätzen die Zeitersparnis, die es mit sich bringt, wenn man sich die IRL-Shootings für den Instagram Content sparen kann. Dadurch, dass wir mit Euch viele Bereiche abdecken, bei denen wir externe Unterstützung benötigen, sparen wir einiges an Zeit und Kommunikations-Aufwand. - Björn Eilertson, yasu